Ab wann gilt die E-Rechnung?+–
Seit 2025 müssen Unternehmen im Inland E-Rechnungen empfangen können. ACR Invoice nimmt ZUGFeRD-PDFs und XRechnung-XML an und legt die Datei im Original ab. Der Versand wird gestaffelt Pflicht: ab 2027 für größere Firmen, ab 2028 für die übrigen Umsätze zwischen Unternehmen. Beim Festschreiben entstehen ZUGFeRD und XRechnung zusammen mit der PDF.
Reicht Word oder Excel?+–
Für den Entwurf ja. Für den Bestand nein. Eine festgeschriebene Rechnung bekommt Nummer, PDF, XML und Prüfsumme. Diese PDF wird später nicht neu gezeichnet, auch wenn sich Name, Bank oder Layout ändern.
Ich bin Kleinunternehmer nach § 19 UStG.+–
Das Profil stellt die Regelung. Die Rechnung weist dann keine Umsatzsteuer aus und setzt den Hinweis nach § 19 UStG. Solange das Profil nicht darauf steht, lässt sich eine solche Rechnung nicht festschreiben.
Muss ich Mandant eines Steuerbüros sein?+–
Nein. ACR Invoice ist das Rechnungsprogramm. Akte, Nachrichten und Aufgaben gehören zum ACR Portal und werden erst nach einem Gespräch freigeschaltet.
Was darf das Steuerbüro?+–
Belege, PDFs, Kontakte, Zahlungen, offene Posten und den Export lesen. Es schreibt nicht fest, versendet nicht, löscht nicht, importiert keine Kontakte und legt keine Serie an. Die Einladung gilt einmal, läuft ab und gehört nur zu dieser E-Mail und dieser Firma.
Welchen Kontenrahmen kann ich wählen?+–
EKR, SKR03 oder SKR04, je Firma. SKR03 und SKR04 bringen ein Preset mit. EKR bleibt leer, bis die Konten eingetragen sind. Ein Wechsel schreibt alte Exporte nicht um. Fehlt ein Konto, entsteht keine Exportdatei.
Gibt es einen Bankabgleich?+–
Ja, im Paket Rechnungen und Bank für 15,90 € im Monat, zuzüglich MwSt. Das ist der Gesamtpreis, nicht ein Aufschlag auf die 10,90 €. Der Abgleich wird über BANKSAPI angebunden. PIN und TAN bleiben bei der Bank. Der Export trennt den Erlös nach Belegdatum von der Zahlung nach Zahlungsdatum.
Was passiert mit meinen Rechnungen, wenn ich später Mandant werde?+–
Benutzer, Firma, Belege, Nummern, Zahlungen, Serien, Steuerbüro-Zugang und Exporte bleiben. Die Kanzlei legt die Akte dazu an. Es entsteht kein zweiter Bestand.